Newsletter - 2006/03 - Ausgabe 12
Der entspannte Weg zu Spannung
Das Tensiometer EasyDyne von KRÜSS ist auf mobilen Einsatz eingestellt. Geringes Gewicht und hochgradige Robustheit, möglicher Akku-Betrieb und die Unabhängigkeit vom Computer machen es zum idealen Messgerät für die Qualitätssicherung im Labor oder vor Ort. Bei der Entwicklung hat sich KRÜSS vor allem auf einfache Bedienung konzentriert, ohne dabei Zugeständnisse bei den technischen Anforderungen zu machen. Die sowohl manuell als auch motorisch verfahrbare Probenbühne erlaubt einen schnellen Wechsel der Proben, der zusätzlich durch den großzügigen und beleuchteten Probenraum erleichtert wird. Während der Messung steuert der integrierte Mikroprozessor die Probenpositionierung automatisch und präzise.
Die Firmware bietet alle geläufigen mechanischen Methoden zur Messung von Ober- und Grenzflächenspannungen; ein hilfreiches Tool zur Dichtemessung rundet das Programm ab. Die halbautomatische Bedienung und die programmierbaren Prozeduren reduzieren sowohl die Messzeit als auch die nötige Einarbeitung auf ein Minimum. Gängige Korrekturverfahren für die Ringmessung und normengerechte statistische Genauigkeitsabschätzungen sind integriert, das Ergebnis wird auf dem gut lesbaren Display angezeigt und bei Bedarf im Speicher abgelegt. Einen deutlichen Zeitgewinn bringt auch die automatische Speicherung von Messparametern und Kalibrierdaten.
Wenn Messaufgaben im Labor und vor Ort schnell und flexibel gelöst werden sollen, ist EasyDyne der zuverlässige Partner.

Immer der Reihe nach
KRÜSS beschreitet neue Wege in der automatisierten Tensiometrie. Dank einer Zusammenarbeit mit der Firma DIA-STRON können jetzt computergesteuerte Kontaktwinkel-Reihenmessungen von Fasern durchgeführt werden.
Bereits seit geraumer Zeit nutzen KRÜSS-Kunden die Technik der Einzelfassermessung mit unseren Tensiometern. Das K100SF ist mit einer hochpräzisen Waage ausgestattet, mit deren Hilfe der Kontaktwinkel einer Flüssigkeit an einer einzigen Kunst- oder Naturfaser gemessen werden kann. Die Tensiometer-Software LabDesk sorgt für einen vollständig computergesteuerten Ablauf der einzelnen Messung. Bisher musste jedoch der Probenwechsel von Hand durchgeführt und jede Messung einzeln gestartet werden.
Diese Zeit raubenden Aufgaben übernimmt jetzt ein neues Team: die LabDesk-Software zusammen mit einem von DIA-STRON entwickelten Roboter. Die bis zu 50 Proben werden dabei zunächst in einer Kassette angeordnet. Die Reihenmessung wird in LabDesk angelegt - dank des neuen Add-ins für Batch-Kontaktwinkel eine Sache von Sekunden. Der Roboter greift sich die Proben nacheinander heraus und setzt sie in den Aufnehmer des Tensiometers K100SF ein, das dann jeweils die Arbeit übernimmt und die Kontaktwinkel Faser für Faser bestimmt.
Die Kooperation mit DIA-STRON macht es darüber hinaus möglich, vor der Kontaktwinkelmessung auch die benetzte Länge jeder Faser bestimmen zu lassen. Dafür sorgt ein Laser-Scan-Mikrometer, das die Durchmesser aller in der Kassette angeordneten Fasern misst - mit einer Genauigkeit von weniger als 1 μm. Die Ergebnisse werden an LabDesk übergeben und für die anschließende Reihenkontaktwinkelmessung verwendet.

- Fasern im fliegenden Wechsel

- Haargenaue Benetzungsmessung


