Newsletter - 2008/05 - Ausgabe 19
Der Einfluss einer Sauerstoff-Helium-atmosphärischen Plasma-Behandlung auf Kunststoffe für den medizinischen Einsatz
Viele Kunststoffe besitzen physikalische Eigenschaften, die für die medizinische Industrie interessant sind. Durch die Kombination medizinischer Kunststoffe mit anderen Polymeren oder sonstigen gebräuchlichen Materialien können besser geeignete, funktionellere Medizinprodukte hergestellt und verwendet werden. Die meisten Kunststoffe lassen sich jedoch nur schwer mit anderen Materialien verbinden: Sie sind typischerweise sehr hydrophob (Wasserkontaktwinkel ~90°) und weisen niedrige Oberflächenenergien auf (~30-50 mN/m). Mit atmosphärischer Plasmabehandlung der Oberflächen können organische (Polymere, Kohlefasern etc.) oder anorganische (z.B. Metall, Glas) Werkstoffe gezielt modifiziert werden. Indem das hydrophile Verhalten verstärkt und die Oberflächenenergie dementsprechend vergrößert wird, kann die Adhäsion bei Verbindungen mit anderen Materialien durch bestimmte Klebstoffe deutlich verstärkt werden.
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Praxis der Kontaktwinkelmessung (4): Messen mit Methode – aber mit welcher?
Für die computergestützte Tropfenkonturanalyse werden mathematische Modelle verwendet, welche die optisch ermittelte Kontur beschreiben. Die DSA-Software von KRÜSS stellt dafür verschiedene Methoden mit unterschiedlichen Anwendungs- und Gültigkeitsbereichen bereit. Dieser vierte Teil zur Praxis der Kontaktwinkelmessung bietet einen Überblick über die Methoden und gibt Kriterien zur Auswahl des geeigneten Verfahrens an die Hand.
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