Newsletter - 2006/03 - Ausgabe 12

Auf den Kopf gestellt: Oberflächenenergiemessung von Textilien mit der Captive-Bubble-Methode


Das Benetzungsverhalten von Textilien ist aufgrund von Probenunebenheiten und rapider Ad- und Absorption von Testflüssigkeiten mit Standard-Kontaktwinkelmessungen kaum quantifizierbar. Abhilfe schafft die Captive-Bubble-Methode, die Kontaktwinkelmessungen an benetzten Proben ermöglicht. Mit Hilfe dieser Methode konnte die Oberflächenenergie und deren polarer und dispersiver Anteil von zwei Baumwollgeweben gemessen werden, wovon eines mit einem Kunstfaseranteil versehen war. Die Veränderungen der Wasser-Benetzbarkeit durch den Polymerzusatz konnten auf diese Weise genau erfasst werden.

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Oberflächenenergiemessung von menschlicher Haut


Bislang konnten die Benetzungseigenschaften von kosmetischen Produkten nur ermittelt werden, wenn genügen "helfende Hände" zur Verfügung standen. In Tests wird dabei das Produkt aufgetragen und das Ergebnis beurteilt. Es wäre aber hilfreich, wenn schon vorab eine Aussage über das Benetzungsverhalten auf der Haut getroffen werden könnte, besonders, da die verschiedenen Zusatzstoffe das Verhalten im Zusammenspiel kompliziert gestalten. Durch Kontaktwinkelmessungen mit dem DSA100 kann diese Erkenntnislücke nun geschlossen werden.

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